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Unser Repertoire

Dositza, bloß so dositza
Dositza, bloß so dositza
Schwäbische Entschleunigung mit Friedrich E. Vogt (1905-1995)
Kommet Se zom Nositza, Dositza, Nontergucka, Nuffgucka, Na’sagrubla, Zeemapagga.
Der Stuttgarter Mundartdichter und Mundartforscher Friedrich E. Vogt (1905-1995) war ein aktiver Vortragskünstler, der sich der Aufmerksamkeit einer begeisterten Zuhörerschaft sicher sein konnte. Mit schwäbischen Plaudereien, Betrachtungen und Ansichten hielt der Mundartvirtuose Vogt seine Freunde im Albverein, im Alpenverein und im Tennisclub bei Laune. Die einfallsreichen Wort- und Vokalspiele, mit denen er seine originellen philosophischen Reflexionen vermittelte, sind treffende Miniaturen scheinbarer Randerscheinungen des menschlichen Lebens.
In stimmungsvollen Bildern mit ergänzender Musik führt Stefan Österle mundartsicher durch Vogts Biographie und seine lyrischen Stationen.
Ein Programm von Klaus Martin.
mit Stefan Österle
Durch den Wald
Durch den Wald
Auf der Jagd nach Poesie und Gesang
„Wenn deine Füße und dein Geist ermüden, dann flieh die Welt für kurze Zeit; im Wald, da findest du den wahren Frieden, da findest du ein Stück der Ewigkeit.“ (Fred Endrikat)
Der Wald übt auf die ihn umgebende Landschaft, den Menschen, den Boden, Wasser und Luft sowie auf die Tier- und Pflanzenwelt eine große Wirkung aus.
Mit Liedern und Geschichten geht Ellen Schubert durch einen von Ameisen, Rehen, Dachsen, Eulen, Siebenschläfern, Käfern, Füchsen, Wildschweinen und anderen Lebewesen bevölkerten Wald.
Ein lyrisch unterhaltsames Klangerlebnis mit Gesang, verschiedenen Instrumenten, tierischen Klängen, menschlichen Stimmen und diversen Geräuschen.
Ein einmalig anderes Walderlebnis.
mit Ellen Schubert
Strittmatter
Ein Lied aus Stille
Poesie der brandenburgischen Dichterin Eva Strittmatter (1930–2011)
Lyrische Streiflichter aus der Mark Brandenburg, die durch Leidenschaft und Leichtigkeit bestechen:
„Ich kann mich nur befreien durch Sprache, nur durch Worte kann ich mich befreien. In der alltäglichen Welt der Notwendigkeiten will ich Freiheit zurückgewinnen, einen Schwebezustand des Trotzdem, durch Poesie.“
„Alles läuft schließlich darauf hinaus, dass man die richtigen Worte findet. Und was spricht man mit diesen Worten aus? Was uns mit anderen Menschen verbindet.“ (Eva Strittmatter)
mit Gesine Keller
Einfach sagenhaft
Einfach sagenhaft
Unvorstellbare Gerüchte von Liebe, Tod, Verbrechen und Glück
Das Land zwischen Lörrach und Crailsheim, Tauberbischofsheim und dem Bodensee ist einfach sagenhaft. Was man sich darüber alles erzählen kann! Hier sprudeln nicht nur gesunde Quellen und der Geist von Dichtern und Philosophen, hier entstanden auch große Unternehmen und Manufakturen, auf die man bis heute stolz ist. Was wäre „The Länd“ ohne all den Klatsch und Tratsch über den Keltenfürsten von Hochdorf, die Herren Schelling, Hegel und Schiller, die Bausparkasse bis hin zu den global players wie Bosch, Mercedes-Benz, Stihl …?
Blickt man in der Historie etwas weiter zurück, stellt man fest, dass auch schon früher viel Wind um das heute so populäre „storytelling“ gemacht wurde. Der Mensch gehört zur Sorte des „homo narrans“. In seinen Geschichten und Sagen erzählt er von den unglaublichen Talenten und den großen Taten seiner Spezies; ob diese wirklich wahr oder mehr oder weniger geflunkert sind, ist dabei eher nebensächlich.
In Einfach sagenhaft – Unvorstellbare Gerüchte von Liebe, Verbrechen und Tod präsentiert Ellen Schubert diverses volkstümliches Personal in Extremsituationen. Sie werden erstaunt feststellen, wie viel Heutiges in den alten Legenden und Gründungsmythen unseres Bundeslandes steckt.
mit Ellen Schubert
Ewig und drei Tage
Alter als einziges Mittel für langes Leben
Manche Leute altern, andere reifen – ein unterhaltsamer Themenabend.
Tröstliche und unterhaltsame Perspektiven für den Winterpalast des Lebens.
Mit ausgereiften Texten über unsere alten Tage von Thomas Brasch, Sebastian Blau, Theodor Fontane, Fernando Pessoa, Hans Rasch, Hans Sahl, Friedrich E. Vogt und anderen.
Denn nur das Leben zählt, das noch vor dir liegt.
mit Gudrun Remane, Stefan Österle, Ellen Schubert
Familienbande
Familienbande
Einmal lebenslänglich für alle
Eine unterhaltsame Familienaufstellung in Wort und Ton.
Die Familie ist eine Kollektivverbindung, der man unfreiwillig angehört und aus der man lebendig nicht mehr rauskommt.
Der russische Schriftsteller Tolstoi bezeichnete die Familie als die schlimmste Prüfung, die Gott dem Menschen schickt.
Stefan Österle, Ehemann, Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Vater, Großvater und Onkel berichtet von Mythos und Realität einer Schicksalsgemeinschaft.
Mit Beiträgen von Peter Maiwald, Max Frisch, Erich Kästner, Hans Rasch, Isaac B. Singer, Hugo Wiener und anderen.
mit Stefan Österle
Fisch ohne Fahrrad
Leben, Schicksal und Dichtung von Mascha Kaléko
Sie galt als die „leise Stimme Berlins“: Mascha Kaléko, 1907 in Galizien geboren, verbrachte ihre „paar leuchtenden Jahre“ in den Dreißigerjahren in der Hauptstadt, wo ihre Karriere als Schriftstellerin mit dem „Lyrischen Stenogrammheft“ blitzartig begann. Der frech-subtile Ton ihrer Gedichte, die sich oft um Alltägliches und Beobachtungen des Lebens in der Großstadt drehten, kippte bisweilen in eine charmant-schnodderige Traurigkeit und fing damit das Lebensgefühl jener Zeit perfekt ein. „Hell glitzern Fenster auf der Tauentzien. Man kann sich herrlich ziellos treiben lassen. Da protzen Cafés mit dem bisschen Grün und geben sich nebst Efeu als ‚Terrassen‘.“
1938 muss sie als Jüdin emigrieren, sie zieht mit ihrer Familie nach New York, wo die Minetta Street ihre neue Adresse wird. Ende der Fünfzigerjahre erfolgt die Übersiedlung nach Jerusalem. Ihr Leben, geprägt von schmerzlichen Verlusten und dem nie mehr vergehenden Gefühl der Fremdheit, wird zum Stoff für ihre „im besten Sinn volkstümlichen Gedichte“ (Daniel Kehlmann, Vorwort zu „Ich tat die Augen auf und sah das Helle. Gedichte und Prosa“, München 2024). Obwohl ihre Bücher nach dem Krieg mitunter sehr hohe Auflagen erreichen und sie immer wieder in ihre alte Heimat zurückkehrt, bleibt ihr der ganz große Ruhm zu Lebzeiten verwehrt. „Mir ist zuweilen so, als ob das Herz in mir zerbrach. Ich habe manchmal Heimweh. Ich weiß nur nicht, wonach …“
Barbara Mergenthaler und Katharina Reich nähern sich dem Leben und Werk der Dichterin anhand ihrer Lyrik und Biografie in szenischen Momenten.
Ein zeitloser Abend über Mascha Kaléko, ihre philosophische Neugier, poetische Beharrlichkeit, ihre Suche nach Heimat, Identität und dem Sinn des Lebens. Zeitlos und aktuell.
mit Barbara Mergenthaler und Katharina Reich
Glück gehabt
Irgendwo auf der Welt fängt mein Weg zum Himmel an
„Irgendwo auf der Welt fängt mein Weg zum Himmel an“, sang Werner Richard Heymann. Ellen Schubert und Stefan Österle machen sich auf die Suche nach dem Glück – dem ganz, ganz kleinen und dem ganz, ganz großen. Mal liegt es auf der sonnigen Seite der Straße oder ist als Ziel noch verborgen, mal glänzt es wie Gold bei König Midas und mal ist es einfach eine stille Stunde mit einem guten Buch. „Vieles kann als Glück uns gelten“ (Clemens Brentano, so wie in der Geschichte vom Schuster und vom Schneider: Dem einen retten zwei Kilo Bohnen und ein Liter Essig das Leben, dem anderen bringen sie den Tod. Manchmal ist auch derjenige glücklich, der vergisst …

Ein heiter-ironisches Programm in großer Bandbreite mit Texten und Liedern von Goethe bis Udo Jürgens – mit kräftiger musikalischer Untermalung.
mit Ellen Schubert und Stefan Österle
Hebelwirkung
Komödien, Skandale, Satiren vom Pastor Johann Peter Hebel (1760-1826)
Literarische Kostbarkeiten eines einzigartigen Erzählers. 

Tatorte: Himmel, Erde, Landstraße, Amsterdam, Bergwerk, Neiße, Segringen, Barbierstube, Spanien, Schweiz, Segelschiff, Schweinestall, Mannheim, Bauernstube. –
Alte und Junge, Kranke und Dumme, Kluge und Lügner, Opfer und Kriminelle, Einheimische und Ausländische bevölkern den Hebelschen Kosmos – satirisch, komisch, leidenschaftlich.
Mit einer zwischen Mundart und Hochdeutsch schwebenden Sprache unterhält Hebel sein Publikum, das sich leicht in seinen satirisch-humorvollen Betrachtungen wiederfindet.
mit Stefan Österle
Advent im Wortkino
In stiller Nacht
Ein Programm zum Advent
Die zyklische Wiederkehr des Weihnachtsfestes ermöglicht es, jedes Jahr einen neuen Blick auf ein altes Geschehen zu werfen. Zu welch inspirierender Sprache und Musik die Geburt eines Religionsstifters die Menschen veranlassen konnte, zeigt das musikalisch-literarische Adventsprogramm „In stiller Nacht“. Ellen Schubert und Stefan Österle bringen mit Episoden und Liedern rund um das Christfest den Weihnachtszauber auf die Bühne.
mit Ellen Schubert, Stefan Österle
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